5 Nährstoffe in Brokkoli, die Krebs vorbeugen können und warum deine Mutter recht hatte, als sie dir sagte, dass du deinen Brokkoli aufessen sollst von Cat Ebeling & Mike Geary

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Brokkoli und Brokkolisprossen sind die Stars unter den Kreuzblütler-Gemüsesorten und es gibt einige sehr überzeugende wissenschaftliche Studien, dass das grüne Gemüse Krebszellen, einschließlich Tumoren vorbeugen kann bzw. diese abtötet und die Ausbreitung verhindert. Brokkoli enthält viele starke bioaktive Phytochemikalien (natürlich vorkommende Verbindungen), die Krebs, Arthritis, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes und mehr bekämpfen. Hier ein paar Vorteile von Brokkoli, die wissenschaftlich belegt sind:
• Brokkoli schützt die Zellen vor DNA-Schäden
• Entgiftet den Körper
• Tötet Krebszellen
• Brokkoli verfügt über eine antivirale, antifungale und antibakterielle Wirkung
• Stark entzündungshemmend
• Verhindert das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen
Diese Vorteile sind auf die vielen Ballaststoffe, Sulforaphan, Glucoraphanin, Phenolverbindungen, Diindolylmethan (DIM), Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C, E und K, Folsäure und Mineralien zurückzuführen. Kreuzblütler enthalten außerdem gesundheitsfördernde/krankheitsbekämpfende Substanzen, die als Glucosinolate bekannt sind. Dabei handelt es sich um natürlich auftretende schwefelhaltige Chemikalien, die dem Gemüse ihr einzigartiges und teilweise leicht bitteres Aroma verleihen.
Sulforaphan ist die wahrscheinlich stärkste Anti-Krebs-Zutat in Brokkoli. Der sekundäre Pflanzenstoff unterstützt die DNA-Replikation und Zellfunktion und hilft bei der Reproduktion gesunder Zellen (Zellmutationen sind oft der Anfang eines Krebsleidens). Sulforaphane fördern außerdem den Zelltod im Dickdarm, der Blase, Prostata, Brust, Lunge, Hirn, Schilddrüse, Zunge und Haut sowie bei Oral-, Pharynx-, Ösophagus-, Dickdarm- und Nierenkrebs. Tatsächlich ist Sulforaphan gegen die meisten Krebsarten wirksam. Drei Portionen Brokkoli, Kohl, Rosenkohl oder andere Kreuzblütler-Gemüse sollen Ihr Krebsrisiko um über 60% reduzieren können.
Außerdem kann Sulforaphan gefährliche freie Radikale um bis zu 73% reduzieren, welche sonst Schäden im Körper und den Zellen anrichten würden. Sulforaphane können im Gegensatz zu einer toxischen Chemotherapie tatsächlich den Krebszelltod induzieren, ohne gesunde Zellen zu beschädigen. Sie fördern sogar das Vermehren gesunder Zellen und können die Fähigkeit von bestimmten Krebs- und Chemotherapie-Medikamenten wie Cisplatin, Gemcitabin, Doxorubicin und 5-Flourouracil erhöhen, während sie die toxischen Auswirkungen auf normale, gesunde Zellen reduzieren. Dank der stark entzündungshemmenden Verbindungen können Sulforaphane auch Diabetes, Herzerkrankungen, Alzheimer, Arthritis, Allergien und mehr bekämpfen.

Glucoraphanin ist eine Art Glucosinolat, das in allen Kreuzblütlern enthalten ist. Glucosinolate gelten als Teil des Abwehrmechanismus der Brokkoli-Pflanze und werden auch im menschlichen Körper für die Abwehr genutzt. Glucoraphanin ist ein Glucisinolat-Vorläufer für Sulforaphan, das die Bildung von Krebszellen oder die Multiplikation von Krebszellen blockiert. Übrigens enthalten Brokkolisprossen bis zu 20 Mal mehr dieser bioatkiven Verbindung. Sie sind eine leckere Ergänzung zu jedem Salat, Sandwich oder Smoothie.
Phenolische Verbindungen in Brokkoli können Schäden durch freie Radikale stoppen und Entzündungen reduzieren – zwei Dinge, die sich heutzutage schwer vermeiden lassen. Freie Radikale und Entzündungen sind die Anfänge von vielen ernsten Erkrankungen, einschließlich Krebs, Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Asthma, Alzheimer und mehr. Phenolische Verbindungen haben sich zudem als wirksam gegen Bakterien-, Viren- und Pilzinfektionen erwiesen.
Diindolymethan oder DIM hat mehrere Vorteile und kann unter anderem das Immunsystem stärken und so Krebszellen effektiver bekämpfen und abtöten. DIM hat sich besonders bei Krebsarten, die mit unseren Sexualhormonen zu tun haben, wie Prostata-, Brust- und Eierstockkrebs als hilfreich erwiesen. DIM kann die Umwandlung von überschüssigem Östrogen in eine gefährliche Form von Östrogen hemmen, was als ursächlicher Faktor von Brustkrebs gilt. Brustkrebs und andere Östrogen-bedingte Krebsarten sind in vielen asiatischen Kulturen, deren Ernährung viel Kreuzblütler-Gemüse umfasst, relativ niedrig.
Bei einer Studie, die 2008 im Pharmaceutical Research Journal veröffentlicht wurde, fanden Wissenschaftler heraus, dass geringe DIM-Mengen ausreichen, um ein Protein zu induzieren, welches hilft, Krebszellen zu töten und ein neues Krebszellenwachstum bei Prostatakrebs hemmt. Bei einer anderen Studie im Pharmaceutical Research Journal vom 22. April, 2008, kamen Forscher zu dem Schluss, dass geringe DIM-Mengen außerdem die Produktion eines Proteins in den Prostatakrebszellen förderte, welches die Krebszellen schwächt und abtötet und so die Ausbreitung verhindert.
Nicht jeder mag den bitteren Geschmack von Brokkoli und anderen Kreuzblütlern. Wie oben kurz angedeutet, sind Brokkolisprossen eine effiziente Alternative zu Brokkoli. Drei-Tage-alte Brokkolisprossen können bis zu 50 Mal so viel Krebs-reduzierende Verbindungen wie reifer Brokkoli enthalten. Sie lassen sich leicht zuhause anbauen und können roh verzehrt werden. Ihr milder Geschmack eignet sich für Salate, Sandwiches, Smoothies, Eier, Suppen etc.
Um das krebsbekämpfende Potenzial von Brokkoli weiter zu steigern, können Sie ihn mit Senfkörnern, Rettich, Wasabi, Rucola oder Kohl kombinieren (vor allem Rotkohl). Laut dem amerikanischen Institut für Krebsforschung hatten Teilnehmer, die ein Brokkoli-Nahrungsergänzungsmittel…. und zusätzlich ein Lebensmittel mit Myrosinase zu sich nahmen, signifikant höhere Sulforaphan-Werte in Blut und Urin als diejenigen, die nur das Brokkoli-Nahrungsergänzungsmittel zu sich nahmen.
Die gesunden Vorteile von Brokkoli gehen weit über seine Anti-Krebs-Vorteile hinaus. Hier ein paar weitere Gründe, warum Sie mehrmals pro Woche Brokkoli essen sollten:
• Senkt die Triglyceridwerte und bekämpft nicht alkoholische Fettlebererkrankungen
• Verbessert die Verdauung , indem er den Darm mit gesunden Ballaststoffen versorgt
• Entgiftet den Körper
• Reduziert Entzündungen
• Carotinoide sind toll für die Augen
• Flavonoide helfen gegen Allergien
• Schützt die Haut vor Sonnenschäden
• Stabilisiert den Blutzuckerspiegel und verhindert Diabetes
• Fördert die Herzgesundheit
Eure Mutter hatte also recht, als sie dir sagte, dass du deinen Brokkoli aufessen sollst !